Mit Bach durch die Regio



Die Künstler
Evang. Bezirkskantorat Freiburg
Kath. Bezirkskantorate Breisgau
und Hochschwarzwald

Dieses Jahr

Matthias Maierhofer Matthias Maierhofer,
geb. 1979 in Graz/Österreich. Studium Orgel, Alte Musik und Kirchenmusik an den Hochschulen von Graz, Freiburg, Leipzig und an der Schola Cantorum in Basel bei Arvid Gast, Andrea Marcon, Kurt Neuhauser, Martin Schmeding u.a., Stipendiat der Kunst und Kulturförderung des Landes Steiermark (Österreich). Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, u.a. Pachelbel-Wettbewerb Nürnberg. Rege Konzerttätigkeit in Europa, den USA, Japan und Südkorea. CD-Produktionen und Publikationen der Edition Helbling, Live-Aufnahmen von Konzerten. 2005-2009 Assistent von Prof. Schmeding an der Akadenie zur Begabtenförderung an der Musikhochschule Freiburg. Seit 2013 Professor für Orgelspiel an der University of Texas in Austin (USA). Zum Sommersemester 2016 Ruf als Professor für künstlerisches Orgelspiel an die Musikhochschule Freiburg.
Andreas Liebig Andreas Liebig,
geb. 1962 in Gütersloh/Westfalen. Kirchenmusikstudium in Herford, Hauptfach Orgel-, Klavier- und Musiktheorie in Stuttgart u.a. bei Ludger Lohmann, Adu Frederica Faiss, Heinrich Deppert und Helmut Lachenmann. Weiterbildung in Köln, Paris, Wien, Lübeck und Freiburg bei Michael Schneider, Daniel Roth, Hans und Martin Haselböck, Zsigmond Szathmáry sowie bei Sergiu Celibidache in Mainz. 1988 1. Preis bei den internationalen Orgelwettbewerben Dublin und Odense. Kantor und Organist in Dänemark, Norwegen und der Schweiz. Nach Lehrtätigkeiten an den Musikhochschulen in Lübeck und Oslo seit Herbst 2013 Leitung der Orgelklasse des Tiroler Landeskonservatoriums in Innsbruck. Seit Mai 2014 zudem Tätigkeit als Münsterorganist in Basel und künstlerischer Leiter der Internationalen Basler Münster-Orgelkonzerte sowie der wöchentlichen Mittagskonzerte an der großen Mathis-Orgel des Basler Münsters. Komposition von Kammermusik, Liedern, Klavier- und Orgelwerken und Chormusik. Leitung erfolgreicher Festivals und Konzertreihen. Rege Konzerttätigkeit, CD-, Radio- und TV-Aufnahmen sowie Meisterkurse in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien mit weitgespanntem Repertoire vom Robertsbridge Codex bis zur Avantgarde. Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe.
Johannes Götz Johannes Götz,
geboren 1960. Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Freiburg (Orgel bei Ludwig Doerr). A-Examen 1988. Fortsetzung der Ausbildung in Brüssel (Orgel bei Hubert Schoonbrodt) und Konzertexamen 1992. Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg für den Bereich Hochschwarzwald, Erzb. Orgelinspektor, Organist und künstlerischer Leiter der sommerlichen Orgelreihe an der Barockkirche St. Peter.
Karin Karle Karin Karle,
geboren 1975. Studium der Kirchenmusik in Freiburg (Orgel bei Zsigmond Szathmáry); Abschluss 2001 mit dem A-Examen. Meisterkurse bei M. Radulescu, H. Deutsch und D. Piretti. Seit 2001 Kirchenmusikerin an St. Trudpert, Münstertal, und Bezirkskantorin der Erzdiözese Freiburg. Leitung der Reihe „Konzerte St. Trudpert".
Bernhard Marx Bernhard Marx
Studium an den Musikhochschulen und Universitäten in Saarbrücken, Freiburg und Paris. Orgelstudium bei Ludwig Doerr (in Saarbrücken und Freiburg), bei Marie – Claire Alain und bei Gaston Litaize in Paris. 1972 – 1975 Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Meisterkurse in Haarlem bei Anton Heiller (Wien) und Luigi Ferdinando Tagliavini (Bologna). 1973 erhält Bernhard Marx den 3. Preis beim Internationalen Bachwettbewerb in Brügge, 1979 den 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Saarbrücken. Zahlreiche Konzerte, Radio- , Fernseh- und CD – Aufnahmen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Großbritannien, Spanien, Portugal, Italien, Österreich, der Schweiz, Polen, USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Uruguay, Argentinien und Japan. Seit 1972 ist er Titularorganist an der Johanneskirche Freiburg i. Br., deren berühmte Metzler - Orgel (III Manuale, 50 Register) 1981 unter seiner Beratung erbaut wurde. 1973 - 1980 Dozent an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. 1976 Hochschulabschlussprüfung in der Orgelklasse von Prof. Ludwig Doerr an der Musikhochschule Freiburg. Seit 1979 unterrichtet er als Dozent, seit 1997 als Professor für Orgel, Orgelliteraturkunde, Kirchenmusikgeschichte und Orgelbaukunde an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg a. N.. Seit 1987 ist Marx Erzbischöflicher Orgelinspektor der Erzdiözese Freiburg und in dieser Funktion zuständig für Restaurierungen, Umbauten und Neubauten von Orgeln. 1997 wurde Bernhard Marx berufen zum Künstlerischen Leiter der Internationalen Domkonzerte St. Blasien an der drittgrößten Kuppelkirche Europas (nach St. Peter in Rom und St. Paul’s Cathedral in London). 2011 Ernennung zum Titularorganisten am Dom St. Blasien.
Hae-Kyung Jung Hae-Kyung Jung,
geboren 1972 in Süd-Korea. Orgelstudium in Daegu, Süd-Korea, und in Detmold bei Gerhard Weinberger; A-Examen Kirchenmusik 2004, anschließend Assistenz im Bezirks- und Landeskantorat in Pforzheim, 2006–2008 Organistin und Kantorin an der Johanniskirche Mannheim. Seit 2009 Kantorin an der Christusgemeinde Freiburg mit zusätzlichen Aufgaben einer Bezirkskantorin im Stadtkantorat Freiburg.
Christian Drengk Christian Drengk,
geb. 1988 in Weimar. Studium der Kirchenmusik (Master) in Freiburg bei Martin Schmeding, Studium Orchesterleitung (Master) bei Lutz Köhler und Klavier (Bachelor) bei Gilead Mishory. Preisträger nationaler und internationaler Orgelwettbewerbe. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2010-2014 Leitung des Universitätschores in Freiburg, 2011-2015 künstlerische Leitung des bachensembles freiburg. Seit März 2015 hauptamtlicher A-Kirchenmusiker an der Freiburger Ludwigskirche. Auftritte als Organist, Pianist und Dirigent bei Festivals im In- und Ausland. Rundfunkaufnahmen. Pädagogische Tätigkeit an der Musikhochschule Freiburg.
Patrick Fritz-Benzing Patrick Fritz-Benzing,
geb. 1977 in Offenburg. Studium Kirchenmusik (A-Examen) und Orgel in Freiburg und Amsterdam bei Zsigmond Szathmáry und Jacques van Oortmerssen. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Preisträger mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe. Lehrbeauftragter für Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg mit Dienstsitz an der Stadtkirche St. Stephan in Karlsruhe. Orgelsachverständiger für das Dekanat Karlsruhe.

Vergangene Jahre

Daniel Beckmann Daniel Beckmann,
Daniel Beckmann, geb. 1980, studierte bereits zu Schulzeiten als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Detmold, wo er alle Prüfungen in den Fächern Orgelliteraturspiel (Klasse Prof. G. Weinberger) und –improvisation (Klasse Prof. T. A. Nowak) im Rahmen der Studiengänge Kirchenmusik und Orgel mit Auszeichnungen ablegte. Für seine Leistungen wurde er vielfach mit renommierten Preisen und Stipendien auf nationaler und internationaler Wettbewerbsebene ausgezeichnet. 2010 wurde Daniel Beckmann durch Karl Kardinal Lehmann 29-jährig zum Domorganisten an den Hohen Dom St. Martin zu Mainz berufen, wo er seither die Verantwortung für die liturgische und außerliturgische Orgelmusik trägt. Er initiierte die monatlichen Orgelmatineen und den Internationalen Orgelsommer, plant derzeit gemeinsam mit der Domorgelkommission eine groß angelegte Renovation der Domorgel und ist regelmäßiger Gast in Kathedralen, Philharmonien und anderen Orgelmusikzentren des In- und Auslandes. Seit 2014 leitet er ferner im Rahmen einer Vertretungsprofessur gemeinsam mit Prof. G. Gnann eine internationale Orgelklasse an der Hochschule für Musik Mainz. Zahlreiche TV-, CD- und Rundfunkaufnahmen sowie die Mitwirkung in internationalen Wettbewerbs-Juries runden die Tätigkeit ab.
Michael Behringer Michael Behringer,
Studium der Kirchenmusik zunächst in Freiburg, danach Orgel und Cembalo in Wien und Amsterdam. Rege Konzerttätigkeit als Cembalist und Continuospieler mit zahlreichen Solisten und Ensembles, in letzter Zeit vornehmlich mit Jordi Savall, Hesperion XXI, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und dem Freiburger Barockorchester. Mitwirkung an der Gesamteinspielung der Bachschen Werke auf CD für Hänssler (Musikalisches Opfer etc.), außerdem Mitwirkung an einigen Editionen für die UE. Wien. Dozent an der Musikhochschule in Freiburg für Cembalo und Continuo.
Gerhard Gnann Gerhard Gnann,
geboren 1962. Studien in Freiburg, Amsterdam und Basel bei Ludwig Doerr, Ton Koopman und Guy Bovet. Von 1994 bis 1997 Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg mit Dienstsitz in Münstertal. Seit 1997 Professor für Orgel an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Preis für exzellente Leistungen in der Lehre. Preisträger internationaler Wettbewerbe. Konzerte im In- und Ausland sowie CD-Aufnahmen. Seit 2012 Domorganist am Freiburger Münster.
Ute Gremmel-Geuchen Ute Gremmel-Geuchen,
Studium in Köln, Orgel bei Peter Neumann. Weitere Studien am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam. Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Unterricht im Fach Orgel bei Ewald Kooiman; zusätzlich privater Unterricht im Fach Cembalo bei Ton Koopman. Studien in Stuttgart, Orgel bei Ludger Lohmann, Cembalo bei Jon Laukvik. Gefragte Konzertorganistin in Deutschland und zahlreichen europäischen Ländern. Etliche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Seit 2000 Organistin an der 1752 von Ludwig König erbauten barocken Orgel der Peterskirche zu Kempen am Niederrhein und künstlerische Leiterin der »König-Orgelkonzerte«. Projekt- leiterin des Festivals »Niederrheinische Orgelreise«, ein Projekt in Kooperation mit dem Kulturraum Niederrhein e. V.
Bernhard Klapprott Bernhard Klapprott,
Studium in Köln und Amsterdam: Cembalo bei Hugo Ruf und Bob van Asperen, Orgel bei Michael Schneider und Ewald Kooiman sowie in Meisterkursen für Generalbass bei Jesper Christensen und Orgel bei Michael Radulescu. 1991 Preisträger beim 10. Internationalen Orgelwettbewerb (Bach/Mozart) des Festivals van Vlaanderen Brugge. Internationale Konzerttätigkeit als Solist, Generalbassspieler und Ensembleleiter. Zahlreiche CD-Einspielungen. 1999 gemeinsam mit Christoph Dittmar Gründung des Ensembles »Cantus Thuringia & Capella«. Lehrtätigkeit an der Universität Dortmund, an den Hochschulen für Musik Detmold, Herford und Bremen sowie Meisterkurse. Seit 1994 Professor an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar für Cembalo/Historische Tasteninstrumente am Institut für Alte Musik sowie für Orgel im Bereich des 16. bis 18. Jahrhunderts.
KMD Prof. Carsten Klomp KMD Prof. Carsten Klomp,
geb. 1965, Studium Schul- und Kirchenmusik, Klavier-Seminar und Künstlerisches Hauptfach Orgel an der Detmolder Musikhochschule sowie Germanistik an der Universität Bielefeld. Im Studium Lehrassistent im Fach Orgelimprovisation, 1986-92 Kirchenmusiker an der Herdecker Stiftskirche, bis 1995 Kreiskantor an der Bremerhavener Christus- kirche, danach 17 Jahre lang Landeskantor der Badischen Landeskirche an der Freiburger Ludwigskirche. Daneben Professur für Improvisation an der Freiburger Musikhochschule. Gründung und Leitung des badischen Hauses der Kirchenmusik. Seit 2012 Professor für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik und Beauftragter für die kirchenmusikalische Ausbildung der badischen Landeskirche. Herausgeber der Zeitschrift „Forum: Kirchenmusik", Autor und Herausgeber zahlreicher Editionen; rege Konzerttätigkeit.
Georg Koch Georg Koch,
geboren in Endingen, studierte an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau Katholische Kirchenmusik und Orgel bei Prof. Dr. Hans Musch. Nach der A-Prüfung 1989 folgten weitere Studien in Paris, Basel und Mainz. Seit 1995 ist er Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg in der Region Bodensee und Kirchenmusiker an der Pfarrkirche Herz-Jesu in Singen. Darüber hinaus ist er für das Erzbistum Freiburg als Orgelsachverständiger tätig. Neben CD-Einspielungen, Rundfunk- und Fernsehproduktionen hat Georg Koch auch Beiträge zur Geschichte des Orgelbaus und der Orgelmusik am Oberrhein veröffentlicht.
Jan Esra Kuhl Jan Esra Kuhl,
geb. 1988, derzeit Studium Master in Komposition bei Prof. Johannes Schöllhorn an der Musikhochschule Köln. Zuvor Studium der Komposition an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Jörg Widmann / Prof. Brice Pauset, Musiktheorie bei Prof. Otfried Büsing sowie Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Martin Schmeding). Kompositionsaufträge u.a. durch das Luzerner Sinfonieorchester, die Oslo Quartet Series und das ensemble recherche. Als Organist schwerpunktmäßig Beschäftigung mit der Improvisation. Rege Konzerttätigkeit, die ihn z.B. zum Internationalen Orgelfestival Haarlem (NL) und zum Transilvania International Film Festival (Rumänien) führte. Seit 2009 Stipendiat des Cusanuswerks. 2012 Auszeichnung mit dem Gustav-Scheck-Preis der Commerzbankstiftung. Für 2015 zweimonatiges Arbeitsstipendium der Akademie Schloss Solitude Stuttgart. Kürzlich wurde ihm der ART MENTOR FOUNDATION LUCERNE AWARD for young composers zuerkannt.
Hannfried Luckeg Hannfried Lucke
geb.1964. Studium an der Hochschule für Musik Freiburg, am Mozarteum Salzburg und am Conservatoire de musique in Genf. Prägende Einflüsse durch Ludwig Doerr und Nicolas Kynaston. A-Examen für Kirchenmusik, Konzertdiplom für Orgel. Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienste. "Premier Prix" am Conservatoire de musique in Genf. Konzerte und Rundfunkaufnahmen in den meisten Ländern Europas, in der USA, in Kanada, Japan, Hongkong und Australien. Zahlreiche CD-Einspielungen. 1997 Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, 2000 Berufung auf einen Lehrstuhl für Orgel der Universität Mozarteum in Salzburg. Meisterkurse in Europa, den USA und Japan, Jurymitglied internationaler Orgelwettbewerbe.
Stefan Pöll Stefan Pöll,
Orgelstudium am Mozarteum Salzburg, dort 2004 B-Abschluss, einjähriger Erasmus-Studienaufenthalt in Lyon, Studium Kirchenmusik-A und anschließend Cembalo an der Musikhochschule Freiburg. Lehrer: Elisabeth Ull- mann, Francois Espinasse, Louis Robilliard, Klemens Schnorr und Robert Hill. Meisterkurse, Wettbewerbe, rege Konzerttätigkeit als Solist und Duo-Partner. 2008 Elternzeit-Vertretung im Bezirkskantorat Münstertal. Danach Kirchenmusiker in der Schweiz, derzeit hauptamtlicher Kirchenmusiker in Merzhausen bei Freiburg.
www.stefan-poell.de
Lydia Schimmer Lydia Schimmer,
Studium Kirchenmusik, Orgel und Cembalo in Stuttgart u. a. bei Jürgen Essl, Bernhard Haas und Jon Laukvik, sowie in Paris bei Olivier Latry und Michel Bouvard. Studium bei Helmut Deutsch in Freiburg. Meisterkurse u. a. bei Zsolt Gárdonyi, Michel Chapuis, Hans-Ola Ericsson und Wolfgang Schäfer. 2004 bis 2011 Stipendiatin der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. 2011 Elternzeitvertretung des Bezirks- und Münsterkantors in Villingen. Seit 2012 Kirchenmusikerin der Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl und Mitwirkung an der diözesanen Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker.
Jörg Josef Schwab Jörg Josef Schwab,
geb. 1976, Studium der Schul- und Kirchenmusik sowie Orgel (Bachelor- und Master-Examen) und Orgelimprovisation (Konzertexamen) in Freiburg, Mainz, Berlin und Amsterdam. Zu seinen Lehrern zählen Klemens Schnorr, Gerhard Gnann und Jacques van Oortmerssen (Literaturspiel) sowie Hans-Jürgen Kaiser, Alfred Müller und Wolfgang Seifen (Improvisation). Preisträger bei Orgelimprovisations-Wettbewerben in Schwäbisch Gmünd („Festival Europäische Kirchenmusik“), Bad Homburg („Orgelfestival Fugato“) und in Fulda („Orgelimprovisation im Gottesdienst“; KdL und ACV). Von 2006 bis 2008 Regionalkantor im Bistum Trier (Oberwesel/Mittelrheintal), außerdem Lehrbeauftragter für die Fächer Schulpraktisches Klavierspiel und Orgelimprovisation an der Musikhochschule in Mainz. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Domorganist am Essener Dom und Koordinator der Essener Dommusik 2013 Übernahme der Stelle des Münsterorganisten am Freiburger Münster. Dort Tätigkeit für die Dompfarrei und das Stadtdekanat. Darüber Dozent an der Freiburger Musikhochschule für Liturgisches Orgelspiel. Konzertverpflichtungen in zahlreiche Dom- und Kathedralkirchen im In- und Ausland.
Zsigmond Szathmáry Zsigmond Szathmáry,
geb. 1939 in Ungarn. Studium der Komposition (Ferenc Szabó) und Orgel (Ferenc Gergely) an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. Weiterführende Studien in Wien und Frankfurt (Helmut Walcha). 1960 erster Preis beim Orgelwettbewerb in Budapest. 1972 Bach-Preis-Stipendium der Freien Hansestadt Hamburg. Organist in Hamburg und am Dom von Bremen. Seit 1978, nach Lehrtätigkeiten an den Musikhochschulen in Lübeck und Hannover, bis zu seiner Emeritierung Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Zahlreiche Gastkurse an Musikhochschulen und Universitäten in Europa, Nordamerika, Japan und Korea. Dozent bei der Sommerakademie für Organisten in Haarlem (Holland) und bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. 1987 Verleihung der Franz-Liszt-Plakette durch das Nationale Franz-Liszt-Gedenkkomitee des ungarischen Staates. 2008 Artisjus Preis. Seit 2009 Mitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Ausgedehnte Konzertreisen und zahlreiche Schallplatten und CD-Aufnahmen. Seine Kompositionen, Werke für Soloinstrumente, Kammermusik, Werke für Orchester und Chor, sind vor allem bei den Musikverlagen Bärenreiter und Moeck erschienen.
Stephen Tharp Stephen Tharp, ist einer der großen Konzertorganisten unserer Zeit. Nach seinen 33 weltweiten Konzerttourneen und mehr als 800 Konzerten in den USA hat er seine internationale Karriere fest etabliert. Er ist in der aktuellen Ausgabe des "Who's who" für seine ausgezeichneten Leistungen in der Musik aufgelistet. Neben 12 Solo-CDs sind es auch eigene Kompositionen, die den kreativen Musiker auszeichnen.
Olaf Tzschoppe Olaf Tzschoppe,
studierte Schlagzeug in Freiburg bei Bernhard Wulff und in Ann Arbor (USA) bei Michael Udow als Stipendiat des DAAD. Uraufführung vieler eigens für ihn komponierter Solo- und Kammermusikwerke. Besonderes Interesse auf dem Repertoire für Orgel und Schlagzeug. Eine CD mit neuen Werken für diese Besetzung, zusammen mit Zsigmond Szathmáry (Orgel), ist bei der Edition Zeitklang erschienen. Mitglied des weltbekannten Solistenensembles Les Percussions de Strasbourg, mit welchem er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt, und Mitbegründer des Ensemble SurPlus, Freiburg, sowie des Trio SurPlus (Oboe, Klavier, Schlagzeug). Regelmäßige Tourneen ins europäische Ausland und nach Übersee (Asien, Amerika, Afrika).
Regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Musikfabrik, Köln, und dem Klangforum Wien und verschiedenen Orchestern wie dem Orchestre philharmonique de Strasbourg oder dem Philharmonischen Orchester Heidelberg. Zusammenarbeit mit dem Perkussionisten Murat Coskun und seiner Gruppe YMMO (Raum-Klang Projekte mit Stimme und Schlagzeug). Außerdem Konzerte mit improvisierter Musik. Dozent bei internationalen Meisterkursen. Seit 2004 Professor an der Hochschule für Künste in Bremen.
Dr. Meinrad WalterProf. Dr. Meinrad Walter,
Studium der Theologie und Musikwissenschaft in Freiburg und München. 1993 Promotion mit der Arbeit „Musik - Sprache des Glaubens. Zum geistlichen Vokalwerk von J.S. Bach“. Seit 2002 Referent im Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg. Zahlreiche Publikationen, Rundfunksendungen, Vorträge, Werkeinführungen und Workshops zu Themen im Grenzgebiet von Musik, Theologie und Philosophie. Mitglied im Allgemeinen Cäcilienverband Deutschland und im Beirat der Zeitschrift „Musica Sacra“, außerdem Mitherausgeber der Zeitschrift „Musik und Kirche“. Seit 2008 Lehrbeauftragter für das Fach Liturgik an der Musikhochschule Freiburg, die ihn 2012 zum Honorarprofessor und stellvertretenden Leiter des Instituts für Kirchenmusik ernannt hat.
Heinrich Walther Heinrich Walther,
Studium bei Zsigmond Szathmáry, Xavier Darasse, Robert Anderson und Larry Palmer an den Musikhochschulen Freiburg, Toulouse und Dallas. Internationale Konzerte an der Orgel und auf historischen Tasteninstrumenten. Repertoireschwerpunkte der letzten Jahre Klavier- und Orgelwerke Bachs (darunter auch die »Kunst der Fuge« und beide Bücher des »Wohltemperierten Klaviers«) sowie die Orgelwerke von Mozart, Liszt, Reubke und Reger. Transkriptionen von großen Orchesterwerken, u. a. von F. Mendelssohn Bartholdys »Reformationssinfonie«, C. Francks Sinfonie d-Moll und M. Regers »Sinfonischem Prolog« op. 108. Dozent an den Hochschulen für Musik bzw. Kirchenmusik in Freiburg, Heidelberg und Rottenburg, sowie im Rahmen von Gastkursen. Seit 2006 Titularorganist der Kirche Saint-Matthieu in Colmar.
Wolfgang Zehrer Wolfgang Zehrer,
geboren 1961 in Passau. Studium in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray, Dirigieren bei Karl Österreicher, zudem Kirchenmusik). Weitere Studien in Amsterdam (Cembalo bei Ton Koopman) und Stuttgart (Kirchenmusik/ Orgel bei Ludger Lohmann). Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe (u. a. in Brügge und Innsbruck). Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien Professur für Orgel 1989 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 Gastdozent am Conservatorium Groningen/NL, seit Oktober 2006 Dozent für Orgel an der Schola Cantorum in Basel. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und CD-Aufnahmen in den meisten Ländern Europas, in Israel, Nord- und Südamerika, Japan und Südkorea.
Eintritt jeweils € 8,- (€ 5,-); Karten an den Abendkassen oder beim Ev. Bezirkskantorat, Maienstraße 2, 79102 Freiburg, Telefon 0761-70789321 sowie unter www.reservix.de (zzgl. Vorverkaufsgebühren)